Ernährung und Haltung

Die Gesundheit unserer Haus- und Nutztiere hängt zum größten Teil von ihrer Ernährung ab. Artgerechte Fütterung ist der Grundstein, der auch jeder homöopathischen Behandlung voraus gehen sollte.

Aber was genau ist denn „artgerecht“?

Die Tiere werden grob unterteilt in Herbivoren und Carnivoren, wobei erstere Pflanzenfresser und letztere hauptsächlich Fleischfresser sind. Anhand dessen können wir uns eigentlich schon ausmalen, was wir in die Näpfe und Tröge unserer Tiere füllen müssen. So hat z.B. getreidehaltiges Trockenfutter nichts im Hunde- oder Katzennapf zu suchen, auch wenn uns die Futtermittelindustrie dieses täglich suggeriert.

Die Verdauungsorgane sind gar nicht auf die Verdauung von pflanzlicher Kost  ausgelegt. Der Darm eines Fleischfressers ist nur sehr kurz, damit der Nahrungsbrei nicht in Fäulnis übergeht.

Pflanzenkost hingegen muss lange im Darm verbleiben, um der Darmflora zu ermöglichen, die chemisch sehr „robusten“ pflanzlichen Zellwände (Cellulose) verdauen zu können. Die erforderlichen Enzyme hierfür fehlen Hunden und Katzen.

Ein Rind z.B. hat neben 4 Mägen auch über einen ca. 12 Meter langen Darm.
In den Mägen werden der Nahrung schon Bakterien zugesetzt, welche die Verdauung antreiben.

Dieses sollten wir beachten, wenn wir unsere Haus- und Nutztiere artgerecht füttern wollen. Niemand kommt auf den Gedanken einem Pferd Fleisch in den Trog zu legen, dem Hund oder der Katze Getreide zu füttern ist ebenso verkehrt. Die Evolution bringt keinen Beutegreifer hervor, um die Physiologie seiner Organe  dann für pflanzliche Kost auszulegen.

Dieses und noch vieles mehr können Sie in einer ausführlichen Ernährungsberatung bei Ihrem Tierhomöopathen erfahren und besprechen.